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Den Blick weit in die Ferne gerichtet, so sitzt sie am Strand im warmen Sand. Die Wellen flüstern leise und umspülen ihre Füsse. Ihre Hände spielen mit den vielen kleinen Sandkörnchen ,die sie immer wieder durch ihre Finger rieseln lässt. Ganz weit irgendwo hinter dem riesigen Meer beginnt die Sonne unterzugehen. Die Luft ist rein und sie fühlt den lauen Wind auf ihrer Haut. Sie weiss sie ist nicht allein.Ein Kind,ein kleines Mädchen ist an ihrer Seite. Es wartet schon so lange hier auf sie. Nie wollte sie hören was das Kind ihr sagen wollte.Doch jetzt ist alles so ruhig und friedlich und sie sieht dem Mädchen in die Augen. Zum ersten Mal hält sie dem Blick stand. So viele Fragen in den Augen,so viel Hoffnung steht darin. Nein es braucht keine Worte um zu verstehen.Ein Kind allein mit Träumen,mit der Neugier auf das Leben,das Funkeln des Übermutes in ihren braunen Augen. Man kann darin lesen dass es ein Mädchen ist das schon viel erlebt hat und trotzdem den Mut zum Leben nie verloren hat. Still und leise nehmen die Wellen des Meeres all das Unglück mit. Vorsichtig und sanft legt das Kind ihre kleine Hand in die Ihre. So sitzen die beiden am Strand,betrachten den Sonnenuntergang,lauschen dem Gesang des Wassers und spüren den Frieden. Sie sieht die Tränen im Gesicht des Kindes und spürt sie auch auf ihren Wangen. Und das Meer nimmt sie mit die Tränen über so viel Verlorenes. Das leichte zaghafte Lächeln der Lippen des Mädchens lässt auch ihr Gesicht strahlen. Denn sie weiss dass sie angekommen ist.Und der Wind trägt das unausgesprochene Versprechen übers Meer in die ganze Welt. Den Schwur dass sie und die Kleine jetzt nie mehr allein sin.
@manu
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