|
Meine Lebensgeschichte
Ich wurde am 17.03.1984 in Hessen geboren. Ich war das 5 Kind meine Eltern. Wir leben in einem kleinen Dorf, jeder kannte jeden. Meine Eltern wollten mich von Anfang an nicht und brachten mich immer zu meine Großeltern. Wir wohnten im gleichem Haus. Meine Großeltern waren immer nett zu mir, ich war immer froh wenn ich dort war! Ich war 3 Jahre als meine Mutter Zwillinge geboren hat. Mit 6 Jahren bin ich eingeschult worden, ich dachte, das meine Mutter mit kommt aber das tat sie nicht. Meine Großeltern sind mit mir zu Schule gegangen. Ich musste die erste Klasse 3 mal wiederholen. ich habe nie Unterricht mitgemacht oder Hausaufgaben. Wieso, das weiß ich nicht. Ich kann mir das selbst nicht erklären. Ich bin dann mit 9 Jahren in die Sonderschule gekommen. Seit dem Tag nannten mich meine Geschwister und meine Eltern "Dummes Huhn". Mein Vater fing an mich zu schlagen wenn ich eine schlechte Note nach Hause brachte. Meine Mutter sagte immer, dass ich das verdiene. Meine Geschwister haben es nie mitbekommen. Meine Großeltern sind aus dem Haus gezogen weil sie es nicht länger ertragen konnten. Wieso sie nicht was unternommen haben, dass kann ich leider nicht sagen. In der Schule lernte ich endlich Lesen und Schreiben, es hat auch Spaß gemacht. ich hatte Freunde gefunden, ich hatte viel Spaß in der Schule. Ich habe gespielt und herumgeturnt was ich nie zu Hause durfte. Mit 12 Jahren hatte ich es erste mal Suizidgedanken. Für mich ist es erste mal eine Welt zusammen gebrochen. ich wusste nicht was los war. Ich hatte versucht mich umzubringen. Mein Bruder hat mich im Bad gefunden und den Notarzt gerufen. Die brachten mich ins Krankenhaus. Nach paar Tagen kam ich in die Psychiatrie. In der zeit ist meine Mutter umgezogen auf einem Bauernhof. Wo ich wieder zu Hause war, war alles so fremd. Meine Mutter redete mit mir, meine Geschwister haben mich nicht mehr beschimpft, mein Vater trank zwar Alk aber er schlug mich nicht mehr. Nach einer weile habe ich mich es erste mal zu Hause gefühlt. Leider Hielt es nicht lange. Meine Mutter hat auch angefangen Alk zu trinken. Ich war 13 Jahre als der Sexuelle Missbrauch anfing. Er hat es immer heimlich getan, so das es keiner mitbekommen sollte. Er hat immer zu mir gesagt es sei unser "Geheimnis". Ich durfte es niemanden sagen sonst würde er mit mir schlimmere Sachen machen. ich wüsste nicht, was schlimmeres noch gebe. Ich wurde Schwanger mit 14 Jahre. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich habe es doch meine Mutter erzählt. Sie hat es mir erst nicht geglaubt. sie hat meinem Vater gefragt ob es stimmt, er sagte nur "sie hats nicht anders verdient" Ich hatte ja erst nur ein Schwangerschaftstest gemacht. Meine Mutter ging mit mir zum Frauenarzt um festzustellen ob ich wirklich Schwanger war, so war es auch ich war in der 15 Woche also für eine Abtreibung zu spät. Das erste was mir in den Gedanken schoss war " oh nein, ich nehme Drogen, was soll ich jetzt machen". Meine Mutter war erst geschockt und dann sagt sie zu mir "wir schaffen das" Ich habe ihr nicht geglaubt. Ich habe meine Tochter bekommen im Jahr 1999. Sie war gesund und obwohl ich am Anfang Drogen nahm, ich war darüber sehr froh das sie gesund war. Nach ca 3 Monaten merkte ich, das es so nicht weiterging. Meine kleine hat viel geschrien. Meine Eltern haben sie angeschrien und geschüttelt. Ich musste Handeln und so sagte ich meine Mutter das ich sie frei geben werde zu einer Adoption. Meine Mutter war einverstanden und ging mit mir zum Jugendamt. Wir mussten viele Fragen beantworten und viele Formulare ausfüllen und paar Monate später fand das Jugendamt eine Familie für die kleine. Ich war erleichtert. Für mich ist es sehr schwer gewesen sie weg zu geben aber ich wusste auch, dass es so nicht ging die kleine sollte ein besseres Leben haben wie ich. ich hatte regelmäßig Kontakt mit der Familie, bis vor kurzen noch, nun nicht mehr. mit 16 jahren bbegann ich ein erneuten versuch mich umzubringen, ohne Erfolg. ich hatte niemanden der mich mochte niemanden der mich lieb hatte außer mein kleinen Hund und die anderen Tiere die ich hatte. In den Moment war mir alles egal. Mit 19 Jahren habe ich stimmen in mein Kopf gehört. ich dachte erst, ich werde jetzt verrückt und so erzählte ich niemanden davon. das ging so 2 Jahre so. Mit 20 Jahren hat das Jugendamt mich von meine umgebung rausgeholt. es war sehr spät aber ich war froh. Ich bin zu einer Pflegefamilie gezogen im Norden. Meine Eltern wissen bis heute nicht wo ich mich aufhalte. meine Pflegemutter hat mir das Vertrauen wieder gegeben aber auch genauso so oft verletzt. Mit 21 jahren habe ich mich versucht das Leben zu nehmen. Ich konnte nicht mehr die Stimmen in mein Kopf würden immer lauter. ich war 4 Monate in der Klinik und habe die Diagnose (Borderline,Starke Depression. PTBS und Multiple- Persönlichkeitsstörung). ich wüsste gar nichts damit Anfangen sollte. Der Arzt erklärte mir was das alles zu Bedeuten hat und mir würde so alles klar. Die Stimmen in Meinen Kopf ist, ein Inneres Kind, ich bin nicht alleine im Körper. Mein Arzt erklärte mir alles über die Störung. Seit dem Tag an, hat sich mein Leben geändert. Ich Unterdrückte erst die Stimme in mein Kopf aber nach einer Zeit ging das nicht mehr. Die Stimme wurde immer lauter und hat immer nach Hilfe gerufen. Ich hörte jeden Tag genauer hin und ich merkte es sind noch mehrere. Das alles hat mich beeinträchtigt im Alltag. Ich konnte nicht mehr klar denken es war das reinste Chaos in mein Kopf. Meine Psychologin hat mit mir am Anfang Übungen gemacht. ich sollte auf die Stimmen hören und Antworten, ich dachte erst die will mich verarschen aber das meinte sie ernst. Ich hörte genau hin und ich Antworte aber es kam immer nur der selbe Satz und ich gab auf. Das haben wir sehr oft wiederholt und dann kam echt eine Antwort zurück. Ich war stolz auf mich. Ich war Auch stolz auf die Innere Kinder und als Belohnung durften die ein Bild Malen. jetzt bin ich 23 Jahre und kann damit schon viel besser mit umgehen. Natürlich ist es immer noch sehr schwierig im Alltag. Ich habe 2 innere Kinder die beeinträchtigen mich sehr. Die beiden wollen immer was unternehmen, Spaß haben und ich möchte nicht und dann kommt es zum Kampf, Kampf zwischen mir und den beiden innere Kinder. Ich erzähle den beiden, dass ich heute nicht kann, dass ich ruhe brauche und verspreche das wir den nächsten Tag was schönes machen, Meistens geht das auch aber es gibt auch Tage wo Die Älteste meine Rolle übernimmt und macht was sie möchte. Ich habe komplett Die Kontrolle verloren. ich sehe mich manchmal selbst zu wie ich was mache was ich nie machen würde. Wenn ich wieder ICH bin, bin ich richtig sauer auf sie und verletzte mich selber weil ich nicht weiß wohin mit der Wut. Es ist nicht einfach mit inneren Kinder klar zu kommen. Manchmal freue ich mich, dass ich nicht alleine im Körper bin. Wenn es uns nicht so gut geht und wenn mal (was sehr selten ist) das Dritte Kind hervor kommt (sie ist noch sehr klein) Trösten wir uns gegenseitig. Wir reden auch miteinander. Wir Schreiben auch uns gegenseitig so können wir uns verständigen. Manchmal ist es so wenn ich was möchte aber die inneren Kinder Angst haben, dann lass ich es weil ich möchte sie nicht verletzten. Sie haben schon genug leiden müssen. so gut in ganzen komm ich gut zurecht ich habe eine eigene Wohnung mit meine Tiere. Ich muss sagen ich Lebe nicht sondern ich habe überlebt und darauf mich ich stolz!
|