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Ein Schiff auf hoher See, Mit mir allein als Passagier. Ich weiss nicht mehr, hatte ich mal eine Mannschaft oder nicht!?
Bin ich alleine losgesesegelt Oder war da mal ein Steuermann?
Vielleicht war ich zu übermütig Und voll Abenteuerlust, dachte ich schaff das auch allein. Vielleicht war ich zu geizig Und wollte eine Crew nicht bezahlen.
Die Reue darüber wäre ohnehin Jetzt zu spät.
Es kam ein Sturm, der Himmel hat sich verdunkelt. Schwarze Wolken die näher Und immer näher kamen. Mein Schiff geschüttelt von riesigen Wellen. Vom Wind hin und her geschlagen. Der Mast ist gebrochen, der Kompass wurde über Bord gespült.
Ich habe gekämpft Und irgendwann konnte ich nichts mehr tun Als warten dass sich der Himmel wieder lichtet. Die See sich beruhigt, Oder ich mit meinem Schiff einfach untergeh`.
Und dann war es ruhig Und ich sah die Schäden... Am Schiff, an mir. Da und dort ein Leck, das Steurrad kaputt, die Vorräte dahin. Meine Haut hat die eine oder andere Wunde, manche schon vernarbt.
Ringsum nur das weite Meer, kein Land in Sicht. Ohne Kraft sitze ich in meinem morschen Schiff Und frag mich warum mich die See nicht einfach verschlungen hat.
Ich treibe auf dem Meer, weiss nicht wo ich bin oder überhaupt wohin.
Ich hoffe auf Rettung Und so bleibt mir nichts Als nach dem Sturm zu warten Auf die ersehnte Hilfe.
@manu
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