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Klinikerfahrung von "schwarzeSeele" (15)

Ich war 9 Wochen in der Psychiatrischen Klinik in Königlutter, war auf der Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie. eigentlich wollte ich dort nicht hin, aber weil meine Mutter dies wollte, konnte ich dagegen rein gar nichts machen! Naja, ich bin dann halt in die Klinik gekommen und habe die ersten 4 Wochen ein Einzelzimmer gehabt, was halt auch seine Vorteile hatte.

Die ersten Tage habe ich mich in diesem Zimmer verschanzt, bin nur zum essen raus gegangen und um mal auf die Toilette zu gehen. Wir mussten Föhn, Rasierer, Nagelfeilen, Scheren usw. alles abgeben, sogar unsere Süßigkeiten durften wir nicht auf dem Zimmer haben.

Ich habe kein Geheimnis daraus gemacht, dass ich da raus wollte, und nach ca. 2 Wochen waren die da drin schon so weit, und wollten mich gehen lassen. Es gab daraufhin ein Gespräch zwischen mir und meiner Mutter, naja Gespräch kann man das nicht mehr nennen, wir haben uns regelrecht angeschrien und ich mit dem einzigen Ziel!! "ich will hier raus".

Nach dem Gespräch kamen die Betreuer angerannt, und meinten, wenn ich mich nicht benehmen würde, müsste ich auf die Geschlossene Station ( d.h. ein Ausraster und dann wird man ans Bett gefesselt und bekommt Beruhigungstabletten, wenn gelüftet wird werden die Zimmer abgeschlossen man muss sich dann im Gemeinschaftsraum aufhalten die Schränke sind abgeschlossen usw.) und da ich da auf gar keinen Fall hin wollte, habe ich angefangen das zu machen, was die Leute von mir verlangten. Dies war benehmen und kein SVV mehr. Bitte, ich habe es nicht mehr getan, nur damit ich da raus kam.

Ich sollte in diesen 9 Wochen 9 Gespräche mit meiner Psychologin haben, ich hatte vielleicht 2 davon....nein stimmt nicht 3 aber das 1. Gespräch wurde abgebrochen!Naja, und dann wollen die sagen, sie haben eine "Diagnose" *lach*


Naja, ich halte jedenfalls nichts davon, wenn man in Kliniken gesteckt wird, wenn man da selber nicht rein will. Man kann sich einfach so lange verstellen, bis die raffen, dass man "normal" ist und man wieder raus kommt. Gegen den Willen des "Patienten" ist alles doof und macht alles keinen Sinn.

Der Klinikaufenthalt hat für mich rein gar nichts gebracht, nur eine schlechte Erfahrung und Angst vor Psychologen bzw. Therapeuten. Ich ritze immer noch und die Angst vor den Therapeuten, steht mir in meiner jetzigen Ambulanten Therapie im Wege.

Naja, was noch so eine Erfahrung von mir ist, eine Freundin von mir, die auch zur gleichen Zeit in der gleichen Klinik war, hat in der Klinik angefangen zu ritzen. Die Klinik war einfach nicht zum aushalten!



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