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Unser Essverhalten ist oft auch eine Ausdrucksweise das Unterbewusstseins. Signale die wir zu deuten lernen können.
Viel in sich reinstopfen kann bedeuten, dass man auf diese Weise versucht die innere Leere zu füllen, was natürlich leider nicht funktioniert. Die Seele (das innere Kind) schreit quasi nach Nahrung, doch die kann man Ihr auf physische Weise natürlich leider nicht zukommen lassen. Bei vielen kommt es auch daher, weil Mütter oft einen ausgeprägten Füttertrieb haben, mit leckerem Essen oder Süssigkeiten versuchen das Kind zu beruihgen, Ihm so Gutes tun möchten. Doch die Seele verlangt nach ganz anderer Nahrung, wie wir ja oft schmerzlich fest stellen. Diese anerzogene Verhalten ahmen wir oft nach, weil wir es ja kennen und uns selber oft vormachen, wir täten uns damit etwas Gutes.
Ich habe auch schon oft beobachtet, dass bei manchen Menschen das Übergewicht dazu dient, sich (unterbewusst) unatraktiv zu machen oder einmach mehr Raum für sich persönlich einzunehmen.
Nichts zu essen kann eine Verweigerung der "falschen Seelennahrung" bedeuten. Doch leider können wir dadurch nicht verhindern, dass unsere Seele auch weiterhin die falsche Nahrung bekommt. Es bedeutet auch, dass wir die Kontrolle darüber haben möchten, was in uns eindringt, weil wir unseren MB nicht verhindern konnten, so möchten wir das zumindest bei unserer Nahrung genau kontrollieren.
Um wieder ein natürliches und gesundes Essverhalten zu erlangen hilft es oft schon, wenn man sich selber (dem inneren Kind) genügend Aufmerksamkeit schenkt und so für die richtige Seelennahrung sorgt und darauf achtet, dass es so weing wie möglich "falsche" Seelennahrung bekommt.
Es gibt natürlich auch noch viele andere Kleinigkeiten (z.B. Umfeld, Selbstwert), die da eine Rolle spielen können. Doch die oben genannten, sind meiner Erfahrung nach, die häufigsten Gründe, die natürlich oft am Bewusstsein vorbei "geschmuggelt" werden und sogat zu einer suchtähnlichen schweren Essstörung ausarten können.
Alles Liebe jK
Gedanken von Daggi dazu:
Ich habe gestern ein Bericht im TV gesehen...war eher ne Reportage. Sie war ein Teenager aus Amerika..hatte wenig oder garkein Selbstwertgefühl. Sie aß um sich zu trösten, sie wollte die innere Leere füllen...fühlte jedoch nie "satt" zu sein. Und dann wenn sie auf die Waage musste war sie gefrustet...es ging ihr erst wieder besser als sie gegessen hatte. Was jedoch zur Folge hatte das ihr Gewicht zunahm.
Worauf ich hinaus möchte is, das ich mich irgendwie ähnlich verhalten habe früher. Ich habe nachdem DAS alles vorbei war viel gegessen. Mich hat das essen irgendwie glücklich gemacht. Leider nahm ich auch zu, was irgendwie logisch is. Starkes Mobbing in der Schule die Situation zu Hause etc. alles führte das zu ich immer mehr verschloss und einfach aß. Irgendwann kam dann der Punkt das ich meinen Körper hasste...mich demzufolge hasste.. und ich bestrafte mich mit essen entzug... Auskot*en.... Es ist zur gewohnheit geworden das ich esse wie ich mich fühle. Ich bestrafe mich indem ich meinen Körper keine Nahrung und Flüssigkeit zuführe. Teilweise wochenlang gehungert um dann wieder in Fressattacken zu enden. Nach so einer Attacke hab ich es entweder wieder aus dem Magen "herausgeholt " oder mich bestraft das ich es sozusagen in mein Magen "gelassen" habe. zitat:
Es bedeutet auch, dass wir die Kontrolle darüber haben möchten, was in uns eindringt, weil wir unseren MB nicht verhindern konnten, so möchten wir das zumindest bei unserer Nahrung genau kontrollieren.
Kontrolle und Bestrafung...das trifft es wohl am ehesten
Heute ist es so das ich weis das essen mit dazu gehört und ich mich bemühe nicht zu viel oder zu wenig zu essen... auch die einnahme von 3 regelmässigen Mahlzeiten fehlt mir schwer aber ich schaff das mittlerweile gut. Mein problem ist immernoch das ich mit gefühl esse....wenn ich krank bin esse ich nicht wenn mir jemand vorwürfe macht das ich überhaupt was esse ....mir vergeht durch Dumme Bemerkungen der hunger.... und wenn ich traurig und gefrustet bin dann hasse ich mich das ich am liebsten mich bestrafe.... und wenn es einfach ist eine Schnitte zu essen obwohl ich kein hunger habe.... das reicht schon um schuldgefühle hervorzurufen.
In diesem Bericht wurde dann dem Teenager ein Magenband eingesetzt und sie nahm ab und ihr Selbstbewusstsein stieg ungemein. Sie war fröhlich einfach glück...unfassbar war das für mich. Ich möchte das auch irgendwann schaffen ich habe mich ein klein wenig in der Reportage gesehen und auch wenn ich weis das bei mir die Situation eine ganz andere ist. Ich wünsche mir und für alle anderen die das lesen das wir auch bald mit Selbstbewusstsein strotzen.
Einfach mal essen weil es ein Genuss ist und kein Leid.....irgendwann danke für den interessanten Text Jk
Liebe Grüsse Daggi
Gedanken von glaselfe dazu:
danke für den text! essen fressen fasten- für mich ein dauerthema. meine mutter ist ziemlich dick und hat eine fast schon perverse beziehung zum essen. wenn meine eltern irgendwo hingefahren sind oder besuch hatten, geht´s immer erstmal darum, was es zu essen gab und wieviel.
früher musste ich immer alles aufessen. als ich noch nicht in der schule war hats mich vor fleisch furchtbar geekelt- no merci, runter damit. aber dafür gab´s dann auch süsses in mengen und sorten. und nachts hab ich gegöbelt. ich war immer ziemlich dünn, merkte aber so ab mitte zwanzig, dass ich nicht alles wahllos in mich reinstopfen konnte. und meine mkutter sagte immer nur ja du bist ja schlank, du hast ja uach keine kinder gekriegt, deswegen bist du jetzt so schlank. ein mädchen nimmt der mutter die schönheit. war echt super, nach meinem älteren bruder wurde sie ja nochmal dünner, aber nach mir...
dann fing ich an süssigkeiten zu reinzubaggern und hab in 8 jahren 35 kilo zugenommen. soviel zum thema elfe. das ist sowas von eklig!!! tja, und jetzt passiert gerade das gegenteil. 16 kilo in acht wochen runter. ich ess fast garnix mehr. mein thera meinte, das dickwerden hatte auch damit was zu tun, dass ich mich wieder an meine mutter annähern wollte. und jetzt versuch ich mühsam da weg zu kommen... zitat:
Es bedeutet auch, dass wir die Kontrolle darüber haben möchten, was in uns eindringt, weil wir unseren MB nicht verhindern konnten, so möchten wir das zumindest bei unserer Nahrung genau kontrollieren.
...das hat daggi ja auch schon zitiert...
...bin ja immer noch dabei es überhaupt zu be- grei-fen...oder auch nicht...
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