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Ein ganz "normaler" Tag!

Da die Tage immer gleich sind, außer an bestimmten "Feiertagen" brauche ich mir keinen Wochentag aussuchen.

Ich schlafe mit noch fünf anderen Mädchen in einem Zimmer,
sind alle fast in meinem Alter. Im Zimmer für jeden eine Matratze, ein Kissen eine Decke. Mehr besitzen wir nicht. Um 4 Uhr geht der Wecker es heißt aufstehen, bloß nicht liegen bleiben, gibt nur Ärger. Wir machen uns alle auf den Weg zum waschen, dort warten schon die Frauen.
Sie achten das wir uns ordentlich waschen, denn rein sein ist ja so wichtig. Geben uns dann frische Sachen zum anziehen. Bis das alles geschehen ist, ist es meist auch fünf Uhr, denn erst wenn die Letzte fertig ist, gehts weiter.
Wir müssen zurück aufs Zimmer und warten auf unser Frühstück, entweder ein Brot mit Käse oder Marmelade oder eine Schüssel Müsli und ein Glas Milch.
Es ist jetzt halb sechs, schon geht die Tür auf, der Meister kommt rein. Wir müssen beten, und das Schweigen schwören. Bekommen die Konsequenzen aufgezählt, wenn man dagegen verstösst. Schläge, Tot, etc...
Das Ganze geht bis halb sieben, jetzt haben wir noch eine Stunde um allein zu sein. Dann kommt auch schon der erste Mann und sucht sich eine aus, die er heute den Tag nehmen möchte. So auch ich, er zerrt mich hinter sich her, gehen hinunter in den Keller.
Jetzt gehöre ich ihm, bis abends um 20:00 Uhr. Er darf machen, tun, was er will, ich muss ihn befriedigen, ihn bekochen, ihm all seine Wünsche erfüllen. Er schlägt auf mich ein, aus Spaß, das turnt ihn an. Muss vor ihm nieder knien, ihn mein Gebieter nennen.
Seine Schuhe ablecken und anderes Zeugs. Bloß nicht verweigern, denn das tut weh, dann holt er die Peitsche, für jedes verweigern gibt es damit 10 Hiebe.
Endlich ist es abends 20:00 Uhr, ich kann nicht mehr, fühle mich nicht, fühle nur Dreck. Doch darf mich nicht waschen, muss aufs Zimmer gehn. Dort gibt es jetzt Essen, doch ich habe keinen Hunger. Nach dem Essen, endlich ich darf mich waschen, ich schrubbe und schrubbe doch es geht nicht ab. Mein Rücken tut weh, denn geweigert hab ich mich. Nach dem Waschen wieder ins Zimmer, der Meister, er kommt um mit uns zubeten. Danach ist Ruhe, wir dürfen schlafen, bis zum anderen morgen um 4:00 Uhr, dann fängt wieder alles von vorne an, nur mit einem anderen Mann.

Am Wochenende kommt halt noch Putzen dazu und die Schulbildung. Ein Mann der uns das Schreiben, Rechnen lernt. Wozu das gut sein soll, weiß ich nicht, dürfen, dass Haus nicht verlassen, sind hier gefangen. Manchmal dürfen wir mit einem Mann raus gehen. Müssen dann so tun als wäre alles Ok. Hat immer ein Messer dabei, dass wird vorher gezeigt, es heißt: ein Mucks und deine Kehle ist durch.


Dann gibt es noch die "Feiertage" wo Rituale stattfinden,
So ein Tag sieht dann so aus.
Um 4:00 Uhr geht der Wecker, es heißt wieder aufstehen.
Danach das Waschen aber diesmal werden wir danach angemalt. Bekommen ein Kreuz auf die Stirn und da wo das Herz sitzt. Frühstück gibt es nicht. Treffen uns dann im großen Zimmer, Kerzen stehen dort.
Ein großes Kreuz steht in der Mitte, müssen uns drumrum hinsetzen.
Jede Einzelne wird dann aufgerufen weil wir sündigten, und Buße tun für unser böses Verhalten. Man muss sich an das Kreuz stellen, muss das Gebet aufsagen:
Oh, Herr, Du unser Vater, führe uns auf den richtigen Weg,
Verzeih uns unsere Schuld, ich werde Buße tun.
Werde mich bessern, werde die Männer achten, den Befehlen gehorchen, die Wünsche erfüllen ohne mich zu wehren.
Denn dafür wurde ich geboren, für nichts Anderes bin ich da, dass ist der Sinn in meinem Leben. Amen.
Dann kommt der Meister ran, mit dem Stock in der Hand, müssen ja Buße tun. 10 Schläge auf den blanken Rücken und alles ist uns verziehen.
Dann darf man sich hinsetzen, muss zuschauen, wie die Anderen das Gleiche erleiden. Danach werden wir aufgeteilt, Welche müssen das Festmahl kochen, andere den Tisch decken. Haben eigentlich erst Ruhe solange, bis nach dem Essen, dann fängt die Qual wieder an.
Mit dem Essen fertig, der Tisch ist abgeräumt. Müssen uns wieder in den großen Raum begeben. Müssen nackt vor den Männern tanzen, begrabschen uns, doch dürfen wir nichts gegen machen. Dann müssen wir uns auf den Boden legen, die Männer dürfen sich bedienen, erst der eine , dann der andere, dann der, dann der.
Unzählige Stunden still dagelegen, den Schmerz ausgehalten, sich der Gier der Männer gefügt. Heimlich sich den Tod gewünscht. Dürfen nicht zeigen, dass es weh tut, fließt auch nur eine Träne, dann heißt es, rein in den Käfig und Buße tun. Dort fühlt man sich gefangen wie ein Tier, hinter Gittern, so klein das Teil, ganze 24 Std muss man dann drin bleiben. Also heißt es ja nicht weinen. Zum Abschluss an diesem besonderen Tag, hat jeder Mann noch einen Wunsch frei, den jede von uns erfüllen muss. Oft kommt der Wunsch, dass man die ganze Nacht bei ihm bleiben muss. Wir dürfen uns jetzt waschen gehn doch danach muss Jede zu dem Mann zurück, der sich was von ihr gewünscht hat.
Erst wenn er sagt, du kannst gehen, darf man auf das Zimmer gehen. Hat er den Wunsch, dass man die Nacht bei ihm bleiben muss, dann muss man es mit ihm ertragen, bis morgens um 4:00 Uhr der Wecker klingelt.
Ja das war ein Feiertag, nichts alle Feiertage laufen so ab gibt da noch ganz andere Rituale. Doch kann nicht alle erzählen, es fällt mir zu schwer.
Das ist ein wenig aus meinem Leben, was ich von klein auf bis vor kurzem führen musste.


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