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Das Schweigen der Lämmer Der Klassiker. Dr. Hannibal Lecter, ein äusserst intelligenter, stilvoller Mensch und Psychiater, der der FBI Agentin "Clairice Sterling" helfen soll, einen Serienmörder zu fangen. Allerdings sitzt Dr. Lecter in einem Hochsicherheitstrakt, da er mehrere Menschen getötet und gegessen hat. Er ist Kannibale. Agentin Sterling muss Dr. Lecter also erst überzeugen den Fall zu bearbeiten, der daher seine Machtposition geschickt ausnutzen kann, um sich Vorteile zu verschaffen und darüber hinaus mehr über Sterling zu erfahren. Eben diese ungewöhnliche Konstellation und die manipulierende Art von Dr. Lecter machen den Reiz an dem Film aus. Ausserdem erfährt man einiges über die Abgründe und Absichten der Charaktere. Im Film gibt es zwar einige blutige Szenen, aber hält sich insgesamt in Grenzen und geht mehr Richtung Psycho-Thriller. Eigentlich ein Film den man gesehen haben sollte. Die Filme der Hannibal-Serie sind übrigens wie folgt; Hannibal Rising, Roter Drache, Das Schweigen der Lämmer, Hannibal.
Der talentierte Mr. Ripley Der Film spielt in New York und Italien in den 50er Jahren. Tom Ripley spielt auf einer Princeton-Gartenparty Piano und leiht sich dafür ein entsprechendes Jaket. Mr. Greenleaf, ein sehr wohlhabender Mann und Vater eines Princetonabgängers, der sich nach Italien abgesetzt hat, spricht Tom an, der angibt auch auf Princeton gewesen zu sein und dessen Sohn "Dickie" zu kennen. Auf Bitten des Vaters und dem Angebot von 1.000$, wenn Tom es schafft Dickie nach Hause zu holen, begibt sich Tom nach Italien und sucht dort den Sohn und dessen Lebensgefährtin auf. Durch Lügen und schauspielerisches Talent kann sich Tom Dickies Vertrauen erschleichen und beginnt ihn zunehmends als eine Art Bruder zu sehen udn nutz dessen Großzügigkeit und Luxus aus. Irgendwann kommt es zum Eklat und Dickie weisst Tom zurück, was dieser nicht auf sich sitzen lässt. Der Film zeigt die Entwicklung und im weitesten Sinne "Empfindungen" aus der Sicht eines Psychopathen. Tom ist talentiert andere Menschen zu imitieren und sie gezielt zu manipulieren, hat selbst aber kein wirkliches "Ich". Im Film kommen Elemente des Krimi, Drama, Thriller und der Romantik auf. Eben diese Mischung macht den Film nicht nur spannend und informativ, sondern auch unterhaltsam. Wer sich mit dem Thema Psychopathie auseinandersetzen möchte, sollte den Film unbedingt schauen.
Donnie Darko Donnie ist ein Teenager und bekommt eines Abends Besuch von einem riesigen Hasen, der Frank heisst. Er bringt Donnie dazu sein Haus zu verlassen und erzählt ihm von gewissen Ereignissen und dem Weltuntergang in 28 Tagen. Kurz darauf stürzt eine Flugzeugturbine in Donnies Zimmer und leutet damit aber den Anfang vom Ende ein. Donnie beginnt darauf seine Visionen, sein Leben und Umfeld zu ergründen, was ihn auch zur Grenze des Wahnsinns treibt. Frank spielt dabei eine manipulierende Rolle und ermöglicht dem Zuschauer einen Einblick in eine Welt von Fantasie, Schizophrenie, Wahn und Schrecken. Der Anspruch des Films ist relativ hoch und interessant umgesetzt, wobei Elemente des Thrillers, Drama und Mystery eingebaut sind. Trotz einer auch dramatischen Entwicklung der Geschichte, sind die Visonen und Umstände eher bedrückend und mitreissend, weswegen ich ihn eher dem Thriller zuschreibe, als dem "typischen" Drama. Der Film macht gerade deswegen wohl auch einen höheren Reiz aus und ist für ein breiteres Publikum interessant. Auf jeden Fall sehenswert und für viele Leute ein "Geheimtipp".
Fletchers Visionen Jerry Fletcher lebt in New York und hat ein seltenes Hobby; er sieht überall Verschwörung und entwickelt seine eigenen Verschwörungstheorien. Er schickt diese immer wieder an Zeitungen und bleibt auch noch einer Regierungsangestellten auf den Versen, für die er im Laufe der Zeit Gefühle entwickelt. Eines Tages wird er von Männern in schwarz verfolgt und gejagd und es scheint, als seien seine Paranoia Realität geworden. Auf der Suche nach Hilfe und Flucht vertraut er sich eben jener Regierungsangestellten an, die er so lange beobachtet hat, aber die einzige ist, der er anscheinend trauen kann. Auch wenn der Film ein bisschen auf Paranoia und Wahn basiert, primär ist er ein Krimi-Thriller mit einigen romantischen Ansätzen, die durch die Beziehung der zwei Hauptdarsteller aufkommen. Unterhaltungswert ist auf jeden Fall vorhanden, der psychologische Anspruch hingegen, ist eher sehr gering. Für einen Filmabend ganz gut geeignet.
Falling Down William Foster steckt im Stau und sein ganzes Leben scheint an seinem inneren Auge vorbeizuziehen. Plötzlich verlässt er mitten auf der Strasse seinen Wagen und geht in einen Laden, um sich etwas zum trinken zu kaufen. Als der Ladenbesitzer ihm keine 2 Quarter für ein Münztelefon rausgeben will, brennt William eine Sicherung durch. Im Grunde ist er aber nur von einem Gedanken getrieben, er will zu seiner Ex-Frau und der gemeinsamen Tochter, die an dem Tag Geburtstag hat. Nach seinem Ausraster im Laden zieht er also quer durch die Stadt, wie auf einem Feldzug gegen die Gesellschaft, um am Ende seine Tochter zu sehen. Seine Taten bleiben natürlich nicht unbemerkt und rufen somit die Polizei auf den Plan. Detective Prendergast ist eigentlich ein Schreibtischcop und steht nur wenige Stunden vor seiner Pansionierung, aber Williams Feldzug stachelt ihn an, sich der Gefahr zu stellen, die von William ausgeht, um dessen Frau und Tochter zu schützen. Im Laufe des Films werden einige kritische Themen aufgegriffen, über die sich wohl die meisten Leute ärgern, aber nichts dagegen machen. In diesem Sinne steht Williams für Gerechtigkeit und Wahrheit, obwohl er zugleich selbst eine Menge emotionaler Probleme hat. Obwohl William als Anti-Held dem Film eine Menge Dramatik verleiht und auch andere Schicksale dabei eingebunden werden, so entstehen durch Williams Taten eine Menge brenzliger Situationen, die der Sache Krimi, Spannung und auch kurzweilige Action beimischen. Gute Unterhaltung mit Anspruch machen den Film sehenswert.
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