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Tourette-Syndrom

Gilles-de-la-Tourette-Syndrom heißt es medizinisch und wird abgekürzt als Tourette-Syndrom bezeichnet.
Charaktisiert wird Tourette durch das Auftreten von Tics. Dabei handelt es sich um unwillkürliche,  meistens plötzlich auftretende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serienartig in Erscheinug treten können. Verbale auch unwillkürlich auftretende Äußerungen gehören mit dazu, sowie Ausrufe, Schreie oder eigenartige Geräusche.
Es ist eine neurologisch-psychiatrische, ätiologisch Krankheit, deren Ursache noch ungeklärt ist.
Benannt ist es nach dem französischen Arzt Georges Gilles de la Tourette, der es erstmals wissenschaftlich 1885 beschrieb.
Typischerweise treten die Symtome erstmals in einem Alter um 7 Jahre auf und prägen sich meist bis zur eintretenden Pupertät weiter aus, wo die Tics dann zumeist ihren Höhepunkt erreichen.
Bei rund 70% der Betroffenen lassen die Tics im Alter zwischen 16. und 27. Lebensjahr wieder nach, bei einigen Patienten verschwinden sie im Laufe der Jahre sogar wieder vollständig. Jedoch bei der Mehrheit der Betroffenen bleiben die Tics lebenslang erhalten.

Hier auf der HP ist ein Erfahrungsbericht von dem Tourette Betroffenen Lothar Schwalm zu lesen, der gut nachvollziehbar die Zusammenhänge seines kindlichen sexuellen Mißbrauchs und dem Tourette-Syndrom herstellt und erklärt.


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