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Psychologie

Als Psychologie beschreibt man die Wissenschaft, die sich mit dem Verhalten und Denken des Menschen beschäftigt.
Sie greift dabei auf empirische Daten zurück, was bedeutet, dass diese Erkenntnisse durch Experimente/Versuche (an Probanten) bewiesen sind.
Sie wird nicht nur zu den Geisteswissenschaften gezählt, sondern deckt auch Teilbereiche der Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften ab.

Anders als im 19. Jhd. ist Psychologie heute eine anerkannte Wissenschaft. Früher galt sie als spekulativ und philosophisch.
Viele Denker der frühen Zeit, wie z.B. Platon, Aristoteles, Descartes und Nietzsche machten die ersten Ansätze und beschäftigten sich mit der "Seele" des Menschen.
Später beschäftigten sich Menschen wie G.W. Leibniz und Kant u.a. mit der Psychologie.
Schließlich gründete 1879 der Wilhelm Wundt ein Labor für psychologische Forschung in Leipzig und gilt seither als Begründer der Psychologie als eigene Wissenschaft.

Die Psychologie kann in viele weitere Unterkategorien eingeordnet werden und sie hat auch viele Verwandte.
Viele Menschen haben diese Bereiche unterschiedlich geprägt.
Wie man Freud den Einfluss und die Entwicklung der Psychoanalyse zuschreibt, so haben z.B. Moritz Lazarus und Heymann Steinthal (ca. 1860) sich mit der Völkerpsychologie beschäftigt. Diese Erkenntisse haben wiederum Wilhelm Wundt geprägt.
Le Bon und Sighele (um 1890) beschäftigten sich mit der Massenpsychologie, die nun zusammen mit der Völkerpsychologie, die heutige Sozialpsychologie und Soziologie erschufen, bzw. wurden.

Weitere Details würden den Rahmen des Lexikons aber sprengen.
Mehr Informationen findet ihr hier:
Zeittafel der Psychologie
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Psychologie

Liebe Grüße,
fr43k


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