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Psychoanalyse

Die Psychoanalyse ist eine Behandlungsmethode in der Psychotherapie, steht als Wort aber auch für das von Sigmund Freud erarbeite und beschriebene Model der menschlichen Psyche.

Die Methode soll Zusammenhänge zwischen Erlebtem und Problemen verdeutlichen und vermitteln.
Ziel ist nicht nur ein Verständnis der Zusammenhänge und unbewusster Konflikte, sondern auch eine gesunde Umstrukturierung der Persönlichkeit und des Verhaltens.

Die klassische Psychoanalyse findet mehrmals die Woche und über einen langen Zeitraum statt.
Für gewöhnlich liegt der Patient auf einer Couch und redet frei über sämtliche Dinge die ihm/ihr so im Kopf vorgehen.
Der Psychoanalytiker sitzt dabei am, oder hinter dem Kopfende* und versucht einen Schwerpunkt und eine Verbindung zu ermitteln, die dem Patienten meistens nicht bewusst ist und spricht diese Punkte dann an. Dabei kommt auch die Traumanalyse zum Einsatz.
(* Dies ist oft das klassische Bild und ist oft Gegenstand in Komödien, oder Karrikaturen)

Etwas abgeändert gibt es die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, bei der sich Patient und Analytiker ein- bis zweimal die Woche ggü. sitzen und sich unterhalten.

Die Kurzform dieser Therapieart sind Kurzzeittherapien, wo versucht wird, ein konkretes Problem in ca. 25 Sitzungen zu lösen.

Aus der Psychoanalyse sind mittlerweile viele Methoden der Tiefenpsychologie entwickelt worden.
Daher darf man nicht den Fehler machen und Freud alle Erkenntnisse und Verfahren zuschreiben.