Als Psychiatrie bezeichnet man die medizinische Fachrichtung, die sich mit der Behandlung seelischer Erkrankungen beschäftigt.
In der Umgangssprache ist eine Klinik gemeint, in der Menschen mit psychischen Problemen behandelt werden.
Je nach Erkrankung beläuft sich der Aufenthalt auf ca. 4 bis 12 Wochen, aber auch auf bis zu 6 Monate.
Danach wird geprüft, ob eine Besserung, oder gar eine komplette Heilung eingetreten ist. Je nachdem erfolgt eine Verlegung auf eine andere Station, oder gar eine Entlassung.
Es gibt drei Arten von Stationen: Die Offene, die Halboffene und die geschlossene Abteilung.
Je nach Abteilung ist es den Patienten gewährt sich mehr, oder minder frei zu bewegen.
Während es auf der offenen Station möglich ist, sich nach Absprache frei auf dem Gelände zu bewegen, oder nach auch mal außerhalb des Geländes zu sein, ist ein Patient auf der Halboffenen an das Gelände gebunden und darf auch nur in Begleitung raus.
Ein Patient, der auf der geschlossenen Station ist, hat aus Sicherheitsgründen keinen Ausgang.
Befindet sich die Klinik in der unmittelbaren Umgebung und ist die psychische Erkrankung nicht zu schwerwiegend, kann es auch eine Tagesklinik sein. Tagsüber ist ein Aufenthalt in der Klinik vorgesehen. Am Abend und am Wochenende darf man dann zu Hause sein und auch schlafen.
Die Psychiatrie ist eine Alternative zur ambulanten Psychotherapie, wenn die Probleme zu groß sind, dass sie in einer ambualanten Therapie erfolgreich behandelt werden könnten.
Wer freiwillig in eine Psychiatrie geht, sollte sich vorher mit einer Person seines Vertrauens ( Thera, Freunde, Familie ) über eine Freiwilligkeitsbescheid informieren und einreichen, der belegt, dass man bewusst und freiwillig in die Psychiatrie geht und nicht ohne weiteres entmündigt werden kann, wenn man eine Behandlung ablehnt.
Liebe Grüße,
fr43k und Dagobert