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Phobie(n)

Der Begriff kommt aus dem altgriechischem und bedeutet Angst.
Eine Phobie ist eine unangemessene Angst vor einer Situation, Objekten, Personen, oder Tätigkeiten.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass es ein erlerntes Verhalten ist, das durch negative Erfahrung angenommen wurde (Klassische Konditionierung).
Als Bsp.: Man fährt Auto und hat einen (schweren) Unfall. Von da an vermeidet man es, mit dem Auto zu fahren, weil die Angst auftaucht, man könnte ja wieder einen Unfall haben.

Eine betroffene Person versucht diese angstauslösende Situation stets zu vermeiden. Vermeidungsverhalten hilft zwar, sich der Angst zu entziehen, allerdings vermindert sie häufig die Lebensqualität.

Häufigste Phobien sind spezifische Phobien, wie z.B. die Arachnophobie (panische Angst vor Spinnen).
Die Agoraphobie (Angst vor öffentlichen Plätzen und Menschenmassen) ist auch sehr häufig, oder die soziale Phobie, bei der befürchtet wird, man würde übermäßig stark von anderen Menschen kritisiert und beobachtet werden.

Phobien können relativ leicht durch Verhaltenstherapien behandelt und geheilt werden. Angsthemmende Medikamente können den Einstieg erleichtern, sind aber nicht zwingend notwendig.
Für zusätzliche Unterstützung können auch Selbsthilfegruppen dienen, bei denen man unter Gleichgesinnten ist.


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